Die COMAS GmbH hat für das SLSNT ein Simulationsmodul entwickelt und bietet ab sofort die Simulation mit Hilfe dieses Moduls unabhängig vom Erwerb von SLSNT an.

Mit dem Simulationsmodul bekommt das SLSNT eine wichtige Erweiterung. Planer / Consulter können ihre Planungen und Beratungen für die Transportresourcen, für die Verkehrswege, für das Anlegung von Gängen und Fluren, für die Einbindung von Förderanlagen usw. mit diesem Modul überprüfen oder von COMAS überprüfen lassen.

COMAS bietet mit SLSNT den Betrieben die Möglichkeit an ihre Transportkapazität und ihren Einsatzplan für die Transportfahrzeuge zu überprüfen und entsprechend zu reagieren. Gleichzeitig kann geprüft werden, ob der Einsatz des Materialflusssteuerungssystem SLSNT Vorteile bringt.

Mit SLSNT und dem Simulationsmodul bekommt die Logistikleitung, die das System einsetzt, ein wirksames Werkzeug in die Hand mit dem sie in die Lage versetzt wird ihre Transportkapazität mit dem entsprechenden Einsatzplan optimal abzustimmen und gegebenenfalls zu überprüfen.

Einsatz des Simulationsmodul bei einem Kunden

Mit dem Simulationsamodul wurde das Potential, das SLSNT bietet bei einem Kunden in der Produktion überprüft.

Die Transportaufträge wurden aus den Aus- und Einlagerungen in das HRL aus dem ERP (SAP) übernommen. Die Sondertransporte wurden von Hand auf die für diesen Zweck entwickelten Erfassungsblätter festgehalten.

Am Stichtag wurden in den vier Schichten über 1250 Transporte gefahren. Zur Sicherheit wurden die Transporte in der Simulation auf 1685 erhöht.

Für die Simulation wurden zwei Szenarien angenommen:

  • Szenario 1 mit 109 Stapler*Stunde
  • Szenario 2 mit 81 Stapler*Stunde

Auftragsperformance

In den zwei folgenden Graphen für das Szenario 1 und Szenario 2 werden folgende Auswertungen dargestellt:

  • Die kürzeste Zeit , die durchschnittliche Zeit und die maximale Zeit zwischen Auftragseingang und Auftragsabwicklung in Minuten.
  • Die Anzahl der abgewickelten Transportaufträge innerhalb einer Stunde.

Während sich die durchschnittliche Dauer zwischen Auftragseingang und Durchführung in Szenario 1 sich meistens im Bereich unter 5 Minuten bewegte, ist diese in Szenario 2 in der 4. und 5. Stunde auf etwas über 20 Minuten angestiegen. In der restlichen Zeit lag die durchschnittliche Zeit aber deutlich unter 10 Minuten. Die maximale Dauer stieg von 65 Minuten in Szenario 1 auf etwas über 95 Minuten in Szenario 2.

Fazit der Simulation

Über die Simulation mit den Daten eines repräsentativen Tages mit SLSNT kann man erkennen, dass in der Produktion bei den Transportkapazitäten doch ein erhebliches Einsparpotential vorhanden ist und dann trotzdem noch Reserven für eventuell auftretende Spitzen verfügbar sind:

  • 109 Stapler*Stunde (Szenario 1) zu 81 Stapler*Stunde (Szenario 2) entspricht einer Einsparung von 25%.
  • Sicherheitszuschlag von 400 Aufträgen entspricht einer Sicherheitsreserve von über 30%.

Dabei muss man auch berücksichtigen, dass in dem Szenario 1 eine Optimierung aktiv war, die im tatsächlichen Betrieb nicht vorhanden war. Daraus ergibt sich ein weiterer, nicht abschätzbarer Vorsprung für Szenario 2 gegenüber der Realität.